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  • AutorenbildJohannes Stern

Frontman am Bass - mein erstes eigenes Konzert in Ulan Bator

Hi zusammen,

heute möchte ich mal kein Reiseerlebnis, sondern etwas musikalisches mit euch teilen.

Ich durfte nämlich drei eigene Konzerte im FatCat Jazzclub Ulan Bator organisieren.

Der FatCat Jazzclub ist einer der Place-to-be in der Mongolei. Wahrscheinlich der einzige Jazzclub auf der Welt der in einem Marco-Polo-Reiseführer als Geheimtipp erwähnt wird und das stimmt auch. Hier trifft sich die nationale und internationale High-Society von UlanBator - v.a. die junge Generation.

Wie schon oft erwähnt ist man als junger Mensch in deutschen Jazzclubs meistens herausstechend oder der Musiker.

In der Mongolei ist das anders. Jazz ist relativ neu und v. A. bei der jungen Generation angesagt.


Der FatCat Jazzclub war aber bei meinen eigenen Konzerten kein Neuland für mich. Schon ab meinem zweiten Tag in UB spielten wir mit dem BigBand-Projekt Blue Sky Messengers eine Konzertreihe im Club, spielte bei mehreren Konzerten bzw. Sessions mal paar Songs und zu guter letzt 7 Konzerte in Folge mit Julia Fröhlich - eine der beiden weiteren deutschen Stipendiatinnen.

Ein paar Links von diesen Konzerten:



Was mich mega im Vorhinein gefreut hat war die schöne PR für die Konzerte. Das Marketing vom Jazzclub gestalltete ein eigenes Plakat, einen Konzertbanner, sowie eine Zeichnung am Ticketverkauf für mich.

Ich bin schon des öfteren gefragt worden wie es mir mit Lampenfieber geht und wie ich damit umgehe.

Ich sage immer man braucht eine gute Mischung aus gesunder Anspannung und „Scheiß-egal-Stimmung“; Erwartungshaltungen an sich selbst bzw. anderen aus z.B. Proben ablegen, den Moment genießen und daraus das Beste machen. Im Publikum merkt man die meisten „Fehler“ eh nicht - egal ob Musikexperte oder Musikliebhaber.

Ich kann mit Lampenfieber durch die regelmäßige Konzerttätigkeit sehr gut umgehen und es stellt schon seit Jahren kein Problem mehr für mich da.

Lange Rede, kurzer Sinn… vor meinen Konzerten im Jazzclub war ich verdammt aufgeregt und hatte sooo schiss.

Nicht wegen dem Musikalischen, sondern: Ich musste MODERIEREN!!!

und dann noch auf Englisch… absolutes Neuland für mich. Als Bassist steht man eh normalerweise im Hintergrund und hat mit so Themen wie Moderation fast nie etwas zu tun.

Jetzt war ich auch mal fällig, wollte dies aber als Möglichkeit nutzen und es sehr gut machen. Ich schrieb mir davor sogar noch schnell stichpunktartig ein Themenskript.

Die Moderation kam sehr gut an und wurde von vielen Gästen gelobt wie schön, locker und lustig sie war - hat mich darüber in diesem Fall sogar mehr als über ein musikalisches Lob gefreut.




Alle Konzerte waren sehr gut besucht und ich bin mit mir, meiner mongolischen Band und dem Gesamten überaus zufrieden.

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