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  • AutorenbildJohannes Stern

Wir sind angekommen

Nach 17 Stunden Reise von München bis Ulan Bator wurden wir um 5 Uhr morgens Ortszeit von den mongolischen Studenten des BigBand Workshops empfangen. Im BigBand Workshop „Blue Sky Messengers - European Mongolian Youth Jazz Orchestra“ kommen Jazz-Studenten und Dozenten aus 10 verschiedenen Ländern zusammen.

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Danach ging es mit der ganzen BigBand 10 Stunden im Reisebus  - „Mongolian Style“ (erinnert leicht an Bollywood) zu unserem Probencamp Yeruu Lodge.



Mal fuhren wir auf super geteerter Straße, mal auf Feldwegen und die letzte Stunde Querfeldein durch die hügelige Steppe (mehr als Gras wächst da nicht).

Nach knapp 30 Std. Reisezeit sind wir angekommen.



Jurten-Camp

Mitten im nirgendwo liegt die Yeruu Lodge, umgeben von einem Fluss und hügeliger mongolischer Steppe. Hier und da besucht uns eine Herde Wildpferde - eigentlich wie meine niederbayerische Heimat (Laaber und Pferdekoppel als Nachbarschaft), nur ganz anders.

Untergebracht sind wir in traditionellen mongolischen Jurten, die mit Tierwolle gedämmt sind - glaub ich zumindest, da es leicht, aber angenehm nach Schaf riecht.


Es ist auf jeden Fall total gemütlich.

Hinzu kommen Blockhütten mit Dusche und Toilette sowie ein großes Restaurant, das auch als Probenort von uns genutzt wird.


Das Essen schmeckt fantastisch. Von selbstgemachten mongolischen Fleisch-Dumplings über Plov (gebratener Reis mit Fleisch und Gemüse) bis hin zu einem interessanten Frühstück. Angelehnt an einem europäischen Standardfrühstück wird das Buffet durch Sachen wie gebratenes Gemüse, Rührei-Sushi California Rolls oder hartgekochte Eier „Wiener Art“ (paniert in Panko-Mehl) ergänzt.

Uuuund es gibt Zimtschnecken, die wie auch in Kuba mega gut schmecken.


Jetzt heißt‘s erstmal BigBand-Proben bis Freitag, um ein Programm aus Neukompositionen auf die Beine zu stellen. WLAN gibt‘s begrenzt. Der „Social Detox“ tut wahnsinnig gut.



Noch ein Fun Fact:

In der ganzen Mongolei darf man legal und genehmigungsfrei eine Jurte aufstellen. Man darf sich auch als Ausländer ohne Genehmigung und Bauplatz eine Ferienjurte bauen. Natürlich unerschlossen ohne Kanal, Telefon und Strom.

In Deutschland wird man vergleichsweise sofort angezeigt, wenn man im Auto schläft - egal ob Parkplatz, Wiese oder am Fluss… außer man ist betrunken und fahruntauglich.



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