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  • AutorenbildJohannes Stern

Meine ersten Wochen am Mongolian State Music Conservatory Ulan Bator



Im Musikkonservatorium läuft alles sehr anders als ich gedacht ab. Ich habe nämlich die Möglichkeit sehr viele Einzelunterrichte zu wählen - insgesamt 12x 45min pro Woche.  Daher habe ich die Möglichkeit genutzt und nehme beispielsweise als kompletter Neuling 2x pro Woche Unterricht in Tuba und Posaune. Um technisch am Bass fit zu bleiben auch klassischen Kontrabass. Die meisten klassischen Lehrer haben in Russland studiert. Deshalb möchte ich das klassisches Kontrabasskonzert vom Russen Sergei Alexandrowitsch Koussevitzky bisschen checken.


Natürlich hab ich auch die Möglichkeit traditionelle mongolische Volksmusik kennenzulernen und Einzelunterrichte in Morin Khuur (Pferdekopfgeige), Ich Khuur (Basspferdekopfgeige), Yatga (mongolische Harfe) und Kehlkopfgesang gewählt.







Zusätzlich müssen wir noch einen mongolisch Kurs belegen. In der ersten Stunde möchte ich natürlich für den ersten Eindruck pünktlich und überhaupt erscheinen. Deshalb wollte ich auch mit zur ersten Mongolischstunde gehen. Leider war um diese Uhrzeit weder die Lehrerin, noch jemand anderes da, den wir fragen konnten. Nach einiger Zeit hat sich herausgestellt, dass die Lehrerin in ihrem Büro war, aber nicht wusste, dass sie diesen Kurs dieses Semester geben muss. Und weiter hat sich herausgestellt, dass die Lehrerin gar kein Englisch spricht und für den Mongolischunterricht als Unterrichtssprache Russisch verwendet. Der Sprachunterricht liegt zu einer sehr Jazzmusikerunfreundlichen Zeit 3 mal pro Woche um 8:15 Uhr, mein Weg zur Uni ist ca. 2,5 km und dauert eine knappe halbe Stunde. Zusätzlich hab ich immer nach dem Mongolischunterricht ca. 2h Pause bis zum nächsten Unterricht. Da werde ich den Mongolischunterricht sehr reduzieren.


Kleiner Fun Fact: In das Konservatorium ist auch eine Grundschule und Gymnasium integriert. Deshalb laufen auch beispielsweise kleine 6-jährigen Erstklässler im Flur über den Weg.

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